Solaranlage selbst gekauft — wer schließt sie an?
Wer eine gekaufte Solaranlage anschließt und welche behördlichen Schritte notwendig sind.
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Licht entscheidet mehr über die Wirkung eines Raums als die Möbel. Und die Entscheidungen dazu fallen früher, als die meisten denken.
Einzelne Leuchte oder komplette Lichtplanung — sagen Sie uns kurz, worum es geht.
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Die häufigste Ursache für unbefriedigendes Licht ist eine einzelne Deckenleuchte in der Raummitte. Sie leuchtet den Raum gleichmäßig aus und erzeugt genau dadurch die flache, unwirtliche Anmutung, die viele als „zu hell und trotzdem ungemütlich“ beschreiben.
In der Lichtplanung unterscheidet man deshalb drei Ebenen. Das Grundlicht sorgt dafür, dass man sich orientieren kann — das ist die klassische Deckenleuchte. Das Arbeitslicht beleuchtet gezielt dort, wo etwas getan wird: Küchenarbeitsplatte, Schreibtisch, Leseplatz. Und das Akzentlicht setzt Punkte, hebt eine Wand hervor, macht einen Raum tiefer.
Erst das Zusammenspiel ergibt einen Raum, in dem man sich abends gern aufhält. Praktisch heißt das: mehrere Lichtauslässe, mehrere Schaltstellen und die Möglichkeit, Bereiche getrennt zu schalten. Genau das lässt sich nachträglich nur mit Aufwand herstellen.
Deshalb gehört Beleuchtung in die frühe Planung. Wo Leuchten sitzen, wo geschaltet wird, was gedimmt werden soll — diese Fragen sind vor dem Verputzen leicht zu beantworten und danach teuer.

Seit LED die Glühlampe abgelöst hat, ist die Wattzahl kein brauchbares Maß mehr. Entscheidend ist der Lichtstrom in Lumen. Als grobe Orientierung entspricht eine alte 60-Watt-Glühlampe etwa 700 Lumen — wer danach kauft, liegt selten daneben.
Die zweite Größe ist die Lichtfarbe in Kelvin. Warmweiß um 2700 Kelvin wirkt gemütlich und passt in Wohn- und Schlafräume. Neutralweiß um 4000 Kelvin ist sachlicher und eignet sich für Arbeitsbereiche und Küche. Alles darüber wirkt in Wohnräumen schnell klinisch.
Die dritte, oft übersehene Größe ist die Farbwiedergabe. Sie beschreibt, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken. Bei günstigen Leuchtmitteln sehen Holz, Textilien und Hauttöne stumpf aus. Wer das einmal nebeneinander gesehen hat, achtet danach darauf.
Und schließlich das Dimmen. Nicht jedes LED-Leuchtmittel ist dimmbar, und nicht jeder Dimmer passt zu jedem Leuchtmittel. Die Kombination sollte zusammen ausgewählt werden — sonst flackert es, brummt, oder der Dimmbereich reicht nur über die oberen zwanzig Prozent.
Was Sie tun können, bevor jemand da ist. Ohne Werkzeug, ohne Risiko.
Schritt 1 — Gefahr ausschließen. Riecht es verschmort, sehen Sie Rauch oder Funken? Dann nichts weiter anfassen.
Schritt 2 — Sicherungskasten prüfen. Öffnen Sie die Klappe. Steht ein Kipphebel nach unten, während die anderen oben stehen? Schalten Sie ihn einmal ganz nach unten und dann wieder nach oben.
Kommt der Strom nicht zurück oder fällt die Sicherung erneut, rufen Sie an — dann muss jemand messen.
Jetzt anrufen · 0151-61081662Das ist ein Notfall. Fassen Sie nichts an und schalten Sie — nur wenn Sie gefahrlos herankommen — den Hauptschalter im Sicherungskasten aus.
Danach erreichen Sie uns rund um die Uhr.
Notdienst anrufen · 0151-61081662Wir vermitteln in 908 Orten und allen 16 Bundesländern. Eine Auswahl:
Eine Leuchte an einen vorhandenen Deckenauslass zu montieren, trauen sich viele zu — bei abgeschalteter Sicherung und geprüfter Spannungsfreiheit ist das überschaubar. Achten Sie darauf, den Schutzleiter anzuschließen. Neue Auslässe oder Leitungen gehören dagegen in Fachhände.
Meistens passt der Dimmer nicht zum Leuchtmittel. Viele ältere Dimmer sind für Glühlampen ausgelegt und kommen mit der geringen Last einer LED nicht zurecht. Abhilfe schafft ein für LED geeigneter Dimmer — oder ein anderes Leuchtmittel.
Das hängt von Raumhöhe, Abstrahlwinkel und gewünschter Helligkeit ab. Eine pauschale Zahl führt fast immer zu zu vielen. Sinnvoller ist, die Lichtpunkte am tatsächlichen Bedarf auszurichten und mit dem Grundlicht zu kombinieren.
Sie beschreibt, wie gut eine Leuchte gegen Feuchtigkeit und Fremdkörper geschützt ist. Im Bad gelten je nach Abstand zu Wanne und Dusche unterschiedliche Anforderungen. Eine Wohnraumleuchte über der Badewanne ist keine gute Idee.
Wenn Sie ohnehin neu installieren, ist der Mehraufwand überschaubar und der Komfort spürbar. Nachträglich sind funkbasierte Lösungen möglich, aber weniger zuverlässig. Die Frage sollte man beantworten, bevor Leitungen liegen.
Deutlich, ja. Bei gleichem Lichtstrom liegt der Verbrauch je nach Vergleich bei einem Bruchteil. Der eigentliche Unterschied im Alltag ist aber die Lebensdauer — Leuchtmittel wechseln wird zur Seltenheit.