Solaranlage selbst gekauft — wer schließt sie an?
Wer eine gekaufte Solaranlage anschließt und welche behördlichen Schritte notwendig sind.
Weiterlesen
Eine gute Installation merkt man erst Jahre später — daran, dass man nie darüber nachdenken muss.
Ob einzelner Anschluss oder Komplettsanierung — sagen Sie uns kurz, worum es geht.
Wählen Sie, was am ehesten zutrifft.
Ort oder Postleitzahl eingeben — wir sagen Ihnen, ob wir dort vermitteln können.
Eine Seite, zum Ausdrucken. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.
Elektroinstallation ist alles, was fest mit dem Gebäude verbunden ist: Leitungen in Wand und Decke, Schalter- und Steckdosen, Verteilungen, Anschlüsse für Herd, Durchlauferhitzer oder Wallbox. Der Unterschied zu allem, was man einsteckt, ist wesentlich — für die Zuständigkeit, für die Sicherheit und im Schadensfall auch für die Versicherung.
Im Neubau wird die Installation geplant, bevor der Putz kommt. Das klingt banal, ist aber der Punkt, an dem die meisten Ärgernisse entstehen. Wer erst nach dem Einzug merkt, dass an der Wand hinter dem Sofa keine Steckdose sitzt, hat die Wahl zwischen Kabelkanal und Stemmarbeiten. Eine Stunde Planung am Grundriss spart hier später Tage.
In der Sanierung ist die Ausgangslage eine andere. Häufig steht die alte Installation grundsätzlich noch, entspricht aber nicht mehr dem, was heute üblich ist: kein Fehlerstromschutz, zu wenige Stromkreise, Steckdosen ohne Schutzleiter, Leitungsquerschnitte, die für die heutige Gerätedichte zu knapp sind. Ob man dann alles erneuert oder gezielt ergänzt, ist eine Frage von Substanz und Budget — beides lässt sich vernünftig begründen.
Der dritte Fall ist die Erweiterung. Ein zusätzlicher Stromkreis für die Küche, ein Anschluss für die Wallbox, Leitungen ins Gartenhaus. Solche Vorhaben scheitern gelegentlich nicht an der Leitung, sondern am Verteiler: Wenn der voll ist, muss zuerst dort Platz geschaffen werden.

Die Gerätedichte in Haushalten ist in zwanzig Jahren erheblich gestiegen, die Zahl der Steckdosen in vielen Wohnungen nicht. Als Faustregel gilt heute deutlich mehr, als früher üblich war — vor allem in Küche, Arbeitszimmer und Wohnzimmer. Steckdosen sind der billigste Teil einer Installation; sie nachträglich zu setzen ist der teuerste.
Zweiter Punkt ist die Aufteilung auf Stromkreise. Wenn Küche und halbes Wohnzimmer an einer Leitung hängen, ist Auslösen programmiert. Mehrere Kreise kosten in der Errichtung wenig und ersparen später viel Ärger.
Dritter Punkt ist die Reserve im Verteiler. Wallbox, Wärmepumpe, Photovoltaik — was heute noch nicht ansteht, kann in wenigen Jahren aktuell werden. Ein Verteiler mit freien Plätzen ist günstiger als ein späterer Austausch.
Und schließlich die Leerrohre. Ein Leerrohr vom Keller zum Dachboden oder in die Garage kostet beim Bau fast nichts und macht spätere Nachrüstungen zu einer Sache von Stunden statt Tagen.
Was Sie tun können, bevor jemand da ist. Ohne Werkzeug, ohne Risiko.
Schritt 1 — Gefahr ausschließen. Riecht es verschmort, sehen Sie Rauch oder Funken? Dann nichts weiter anfassen.
Schritt 2 — Sicherungskasten prüfen. Öffnen Sie die Klappe. Steht ein Kipphebel nach unten, während die anderen oben stehen? Schalten Sie ihn einmal ganz nach unten und dann wieder nach oben.
Kommt der Strom nicht zurück oder fällt die Sicherung erneut, rufen Sie an — dann muss jemand messen.
Jetzt anrufen · 0151-61081662Das ist ein Notfall. Fassen Sie nichts an und schalten Sie — nur wenn Sie gefahrlos herankommen — den Hauptschalter im Sicherungskasten aus.
Danach erreichen Sie uns rund um die Uhr.
Notdienst anrufen · 0151-61081662Wir vermitteln in 908 Orten und allen 16 Bundesländern. Eine Auswahl:
Das hängt stark von Größe und Zustand ab. Entscheidend ist meist nicht die Elektroarbeit selbst, sondern was drumherum passieren muss — Schlitzen, Verputzen, Streichen. Eine belastbare Aussage gibt es erst nach einem Blick vor Ort.
Bei Erweiterungen und einzelnen Stromkreisen meist ja. Bei einer Komplettsanierung wird es unangenehm, weil ganze Bereiche zeitweise stromlos sind und viel Staub entsteht. Das sollte man vorher besprechen.
Bestandsschutz heißt, dass eine alte Anlage weiterbetrieben werden darf, solange sie sicher ist. Sobald aber daran gearbeitet wird, gelten für den geänderten Teil die heutigen Regeln. In der Praxis führt das oft dazu, dass man Bereiche gleich mitmacht.
Es gibt Richtwerte, aber wichtiger ist die konkrete Nutzung. Gehen Sie den Raum gedanklich durch: Wo steht was, was wird eingesteckt, was kommt vielleicht dazu. Wer so plant, landet fast immer über dem Richtwert — und ist damit gut beraten.
Ein leeres Kunststoffrohr in Wand oder Decke, durch das später Leitungen gezogen werden können. Beim Bau kostet es wenig, nachträglich ist es kaum machbar. Für Wege zwischen Keller, Dachboden und Garage lohnt es fast immer.
Bei fachgerechter Ausführung durch einen eingetragenen Betrieb liegt die Verantwortung dort, dokumentiert durch das Prüfprotokoll. Bei Eigenleistung an der festen Installation wird es im Schadensfall unangenehm — auch gegenüber der Versicherung.